Zu seinem Nachfolger wurde vorgeschlagen und gewählt das jüngste Mitglied Bernhard Jürgens. Da es nun nicht anging, dass sein Vater Ludwig Jürgens weiterhin das Amt des 2.Vorsitzenden bekleidete, wurde Josef Röckener zu seinem Nachfolger vorgeschlagen und gewählt.


Die übrigen Vorstandsmitglieder wurden wieder gewählt, damit langjährige Erfahrung und Alter mit dem Elan und Schwung der Jugend gepaart sei. In Anerkennung ihrer Verdienste wurden Hugo Merten zum Ehrenvorsitzenden, Ludwig Jürgens und Wilhelm Mühlenbeck zu Ehren-mitgliedern ernannt.
Am 04.04.1951 setzte Rektor i.R. Anton Otte, der nunmehr 48 Jahre den Chor leitetete, seinen schon lange gehegten Plan in die Tat um und übergab seinem von ihm selbst erwählten jungen Nachfolger, Lehrer Heinrich Kroes, den Dirigentenstab.
1952 hat sich der Verein neben den sich alljährlich wiederholenden Veranstaltungen: Singen bei der Weihnachtsfeier der Kriegs- und Zivilbeschäftigten, Karneval, Gestaltung des Heimat-vertriebenen-Festes, Teilnahme an Sängerfesten befreundeter und benachbarter Vereine, Ausflüge, Sä-Bu-Fe-Erneuerung, Nikolausfeier und Weihnachtsständchen im Krankenhaus und beim Ehrenkreischorleiter Rektor i.R. Anton Otte, für den Volkstrauertag etwas Besonderes einfallen lassen. 
Der MGV wollte über die allgemeine Ehrung hinaus die Erinnerung an die gefallenen Kameraden noch besonders wachrufen und hatte durch Initiative des jungen Vorstandes in mühe- und liebevoller Kleinarbeit die Bilder aller Gefallenen, Vermissten und durch Kriegseinwirkung zu Tode gekommenen Ascheberger zusammengetragen, in einheitlicher Größe reproduzieren lassen und diese Bilder in einer einmaligen Ausstellung im Vereinshaus ausgelegt.
Der große Saal des Vereinshauses bot den pausenlos herbeiströmenden Besuchern ein ergreifendes Bild. Von der Bühne leuchteten in großen Lettern die Buchstaben «Sie starben für dich». Die Ausstellung fand großen Zuspruch und musste noch an drei weiteren Tagen geöffnet bleiben.  
In der Generalversammlung am 14.01.1953 ernannte der Verein, der inzwischen auf 48 aktive Sänger angewachsen war, und nachdem er nun 75 Jahre ununterbrochen im Hause Bultmann tagte, Frau Maria Bultmann, seine Vereinswirtin zum Ehrenmitglied. Eine außergewöhnliche Ehrung, damit wurde erstmalig eine Frau Ehrenmitglied des MGV. 
Das Jahr 1957 stand im Zeichen weiterer Ehrungen für unseren Ehrenchorleiter Rektor Otte. Der Verein hatte am 13.01.1957 ohne sein Wissen eine Feier vorbereitet, in der ihm das Bundesverdienstkreuz und die goldene Chorleiter-Nadel verliehen wurden. Die Überraschung war groß und voll gelungen. Am 27.05.1961 mussten wir unseren hochverehrten Ehrenkreischorleiter Rektor i.R. Anton Otte zu Grabe tragen. Sein Name wird für immer mit der Cäcilia verbunden sein. Zahlreiche Freunde von nah und fern gaben ihm das letzte Geleit.
Die Generalversammlung am 08.01.1964 ernannte den langjährigen stellvertretenden Vorsitzenden Ludwig Jürgens zum Ehrenvorsitzenden.
1968 half der Chor bei der Gestaltung des Dorfabends in Davensberg sowie beim Dorfgemeinschaftsabend im Ascheberger Vereinshaus. Er sang am Grabe der Verunglückten der Brandkatastrophe und nahm am 120jährigen Bestehen des MGV von 1848 Hiltrup teil. Er sang beim 75jährigen Jubelfest der freiwilligen Feuerwehr und bei der Verleihung der Bundes-verdienstkreuze an den Bürgermeister Franz Schulze-Ehring und an den Ehrenvorsitzenden Ludwig Jürgens. Er sang wie alljährlich am Volkstrauertag, diesmal verbunden mit der Einweihung des Ehrenmals für die Gefallenen des 2. Weltkrieges auf dem neuen Friedhof.  
Im Jahre 1971 bekam unser Ehrenmitglied Gottfried Hattrup das Bundesverdienstkreuz verliehen.
1972 brachten die ersten Überlegungen in gesanglicher, organisatorischer und finanzieller Hinsicht für das 100jährige Bestehen des Chores, das am 13., 14. und 15. Juli 1974 groß gefeiert werden soll. 
Die Alljährlich wiederkehrenden Veranstaltungen zeigen wir Ihnen an dieser Stelle auf. Wir unterteilen hierbei öffentliche und nichtöffentliche Termine, die unser Vereinsleben ständig begleiten.
Die öffentlichen Termine umfassen die Karnevalssitzung, die jedes Jahr unter einem neuen, aktuellem Motto abgehalten wird, die Teilnahme am Volkstrauertag sowie das Weihnachtssingen im Sozialwerk St. Georg. Die nichtöffentlichen (also vereinsinternen) Veranstaltungen beinhalten die Generalversammlung, das Heringsessen am Aschermittwoch, die Pättkestour mit unseren Damen vor der Sommerpause und die Nikolaus- und die Weihnachtsfeier.