Chronik 2011 (Tätigkeitsbericht und Veranstaltungen)

 

Der Bericht des Chronisten in der Mitgliederversammlung zu Beginn eines jeden Jahres ist mehr als nur Tätigkeitsbericht und Übersicht über die Veranstaltungen des letzten Jahres.

Eine Chronik gestattet die Erkenntnis von Hintergründen, Einordnung in den Zeitenlauf, und Kenntnisnahme von Stimmungen. So bekommen die Aktivitäten und Auftritte der „White Sox“ im vergangenen Jahr ein Mehr an Profil und Schärfe und gewinnen für einen späteren Leser an Reiz.

 

6 Zeitereignisse sollen beispielhaft für Handlungen, Strömungen, Stimmungen und den Hintergrund stehen, vor dem sich das Sängerjahr 2011 abspielte.

 

1. In vielen arabischen Ländern fegen Revolutionen die dortigen Diktaturen hinweg: in Tunesien, Ägypten, im Jemen und in Libyen. In Syrien dauert der Aufstand noch an.

 

2. Ein katastrophales Erdbeben mit anschließendem Tsunami bricht über Japan herein. 3 Kernkraftwerke in Fukshima werden schwer beschädigt.

 

3. Als Reaktion auf Fukushima werden in Deutschland 6 ältere Kernkraftwerke sofort stillgelegt und der definitive Ausstieg aus der Kernkraft beschlossen.

 

4. Der Top-Terrorist Bin Laden wird in Pakistan von US-Kommandos gestellt und getötet.

 

5. Ein geistig gestörter rechtsradikaler Attentäter tötet in Norwegen mehr als 60 Menschen.

 

6. Die Schuldenkrise, besonders in den südeuropäischen Ländern, bringt die europäische Einheitswährung in große Bedrängnis. Die Euroländer beschließen milliardenschwere Rettungsschirme, verbindliche Schuldenobergrenzen sowie eine gemeinsame Finanz- und Währungspolitik.


 

War das vorausgehende Jahr 2010 für den MGV bzw. die „White Sox“ noch ein Jahr des Übergangs, der Reibungen und der Veränderungen, so kann das Jahr 2011 als das der Konsolidierung, des Kennenlernens und des Zusammenwachsens von Alt und Neu gewertet werden. Nach alter MGV – Sitte sangen wir am Grab unseres verstorbenen und beliebten Sangesbruders Karl Sorges (sen.), brachten zum 75-jährigen Geburtstag von Ludger Hattrup demselben ein Ständchen und sangen zum Volkstrauertag wie seit vielen Jahren auf dem Friedhof.

 


 

Die Entwicklung, die sich vom MGV alter Prägung hin zu den „White Sox“ vollzogen haben, lassen sich hier vierfach dokumentarisch belegen:

 

1. Eine neue Mitgliederliste . Sie bietet im Vergleich zu einer Mitgliederliste von zB. 2009 interessante Einblicke.

2. Die überarbeitet Satzung. Die alte Satzung hatte noch vor einem Jahr für erhebliche Konflikte gesorgt. Neben den entscheidenden strukturellen Veränderungen sind hier auch atmosphärisch interessant zB. der Wechsel und die Zivilisierung einiger Termini: aus der „ Generalversammlung“ wird die „Mitgliederversammlung“, aus „Sing- bzw. Gesangsstunden“ werden „Chorproben“. Der „Beirat“ weicht einem „Medienbeauftragten“.

 

3. Als weiterer Veränderungsbeleg  der im letzten Jahr geprobten Musikstücke.

 

4. Der Internetauftritt der „White Sox“.

 

Die Liste der Veranstaltungen der „White Sox“ wird dokumentiert durch eine Vielzahl von Texten und Fotos, meist Zeitungsartikel:

 

1. Mitgliederversammlung im Januar 2011 im „Goldenen Stern“ (Alles neu unter dem Dach des MGV)

 

2. „Weiße Socken besuchen Grüne Jacken“: Besuch bei den Senioren der Ascheberger Bürgerschützen im Hause Frenking.

 

3. „White Sox singen beim Sommerkonzert“ des Chorkreises Lünen-Lüdinghausen im Innenhof der Burg Lüdinghausen.(3.7.11).

 

4. Fahrt nach Wiesbaden und Teilnahme am Herbstfest des Pop-Chores Breckenheim (30.10.).

 

Nicht dokumentiert, aber trotzdem in guter Erinnerung sind:

-der Gastauftritt beim Sommerkonzert des Frauenchores in Albersloh(17.7.) sowie der

-Auftritt bei den Kulturtagen in Olfen am 22.7.

 

Letztes Dokument des Jahres 2011 ist ein Artikel in der WN vom 19.12. mit dem Titel: „White Sox treffen die Swingersöhne“.

 

Euer Chronist:

 

Manfred Neuhaus.

 

 

Chronik 2012 (Tätigkeitsbericht und Veranstaltungen)

 

Mit unterschiedlicher Intensität und Ernsthaftigkeit versuchen die europäischen Länder die Folgen der Weltfinanzkrise zu bekämpfen und ihre Bankwesen zu kontrollieren und zu regulieren.

Zusätzlich dazu verschärfte sich die Krise der europäischen Einheitswährung, hervorgerufen durch das Zusammengehen oft inkompatibler, unterschiedlich strukturierter Volkswirtschaften. Besonders schlimm wirkte sich dabei eine exorbitante Verschuldungspolitik besonders der Mittelmeerländer aus. Zu einer ökonomischen Katastrophe entwickelten sich die Reparaturversuche des Systems in Griechenland. Ein unentwirrbares Mentalitätssystem von Korruption und Steuerhinterziehung bis in die untersten Bevölkerungsschichten, gepaart mit Inkompetenz in Politik und Verwaltung machen bis heute jegliche Reformanstrengung zunichte. Sehr umstritten ist die Politik der EU und auch der deutschen Regierung, Griechenland dabei milliardenschwere Hilfe zukommen zu lassen.

 

Einzelereignisse des Jahres:

Februar: Rücktritt des Bundespräsidenten Christian Wulff. Joachim Gauck wird von der Bundesversammlung zum Nachfolger gewählt.

Mai: Bei den Präsidentenwahlen in Frankreich wird Nikolas Sarkozy abgewählt. Der Sozialist Francois Hollande wird Präsident.

Juni: Fußballeuropameisterschaft. Nach anfänglichen hoffnungsvollen Siegen muß sich die deutsche Mannschaft im Halbfinale geschlagen geben.

August: Der Bürgerkrieg in Syrien weitet sich immer mehr aus.

Oktober: Die Europäische Union bekommt den Friedensnobelpreis.

November: Der Wirbelsturm „Sandy“ richtet an der US-Ostküste verheerende Schäden an.

                    Der US-Präsident Obama wird erneut zum Präsidenten gewählt.

Dezember: Zum wiederholten Male kommt es in den USA zu einem Amoklauf an einer Schule. Mit einem Schnellfeuergewehr tötet ein Jugendlicher 26 Menschen, darunter 20 Kinder.

 

 

Ascheberg

Ascheberg hat im Jahre 2012 ca. 15.000 Einwohner. Bürgermeister ist Dr. Bert Risthaus.

Die Ascheberger sog. „Profilschule“ wird zu einem landesweit beachteten Modell für künftige Sekundarschulen in NRW.

Der komplette Dachaufbau der St. Lambertus Pfarrkirche in Ascheberg wird aufwendig saniert und mit Schiefer neu eingedeckt.

Das alte, seit Jahren leerstehende Kaufmannshaus „Bultmann“, Lambertuskirchplatz 16, war nicht mehr zu retten und wurde im März 2012 endgültig abgerissen.

Am 23.12.2012 starb der bekannte Heimatforscher, Ascheberger Lehrer und langjähriges MGV-Mitglied Reinhard Schütte.

 

Der ehemalige MGV unter dem neuen Namen „Die White Sox“ ist als Verein weiter zusammengewachsen und weist eine erfreulich steigend Mitgliederentwicklung auf. Während in der 2. Hälfte der 00-er Jahre die Mitgliederzahlen des MGV stetig sanken, sind allein in diesem Jahr 7 Neuzugänge zu verzeichnen.

 

 

Viele Aktivitäten des Chores haben zu diesem Anstieg beigetragen:

 

11.1.2012 Jahreshauptversammlung im Vereinslokal „Goldener Stern“. Wichtigste TOP: Satzungsänderung und Beitragsanpassung.

Die beiden folgenden Monate waren ausgefüllt mit intensiven Proben zum geplanten Jahreskonzert.

 

 2.3. Auftritt in Lüdinghausen im Stattstrand als Gast des Konzerts der Swingersöhne; anschließend Ständchen und Pilschen bei der Hochzeit von Uli Heppner (CL)

 

17.3. Generalprobe und am 18.3. Konzert der „White Sox“ in der Scheune bei Frenking (Anlage/Dokumentation vom 20.3. LZ).

 

12.4. Bericht im WDR-Fernsehen „Aktuelle Stunde Lokalzeit Münsterland“ über den Wandel des Chores (CL)

 

18.5. Besuch der Hövels Brauerei Dortmund mit Führung und Verköstigung (CL)

 

2.6. Benefizkonzert in Selm-Bork

 

6.7. Stadtführung in Lüdinghausen

 

8.9. Auftritt in der Volksbank zur Einweihung des neugestalteten Bankgebäudes

 

15.9. Auftritt in der Realschule Selm zusammen mit dem daChor

 

2.12. Teilnahme der „White Sox“ am Konzert des Chorkreises Lünen-Lüdinghausen im Hilperttheater Lünen. (Anlage Zeitungsausschnitt)

 

Zu der bevorstehenden Jahreshauptversammlung am 25.1. 2013 wurde rechtzeitig eingeladen.

 

Dokumentiert sind für den Monat Dezember auch eine Reihe von Presseankündigungen zum bevorstehenden Konzert am 20.4.2013 in Frenkings Scheune.

 

Auf viele fröhliche Chorproben, kameradschaftliche Zusammenarbeit und ein gelungenes Konzert mit Euch im April 2013 freut sich Euer  Berichterstatter und Chronist:

Manfred Neuhaus